iranAm Donnerstag, den 19.Februar 2015 wurde der erst 20 - jährige Saman Naseem, der mit 17 Jahren verhaftet wurde, gemeinsam mit den Efsari Brüdern, Ali und Habibullah im Zentralgefängnis von Urmia hingerichtet. Bis vor wenigen Monaten protestierten sie mit weiteren 26 politischen Gefangenen noch in Form eines Hungerstreiks gegen die Haftbedingungen, Folter, Misshandlungen und auch das politische Gefangene sich in einer Zelle mit Gefangenen aufhalten müssen, die aus anderen Gründen inhaftiert sind. Trotz des schlechten Gesundheitszustandes wurde ihnen jegliche medizinische Versorgung verwehrt. Der Hungerstreik wurde nach 33 Tagen erfolgreich beendet.

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YXK JinAm 14. Februar 2015 wurde der Leichnam der zuvor vermissten Psychologiestudentin Özgecan Aslan gefunden. Sie wurde vergewaltigt, erstochen, mit Benzin übergossen und verbrannt. So verliefen die letzten Stunden im Leben der 20-jährigen alevitischen Kurdin Özgecan Aslan aus der türkischen Provinz Mersin.Der Fall Özgecan ist nur einer von vielen Vergewaltigungsfällen, die sich weltweit zutragen, sei es in Kurdistan, der Türkei, Deutschland, Indien etc. Hierbei handelt es sich um keine individuellen Einzelschicksale, sondern um ein gesellschaftliches Phänomen, welches durch patriarchale Strukturen aufrechterhalten wird. Vergewaltigung ist immer eine Form männlicher Machtausübung und Kontrolle, die uns tagtäglich die sexistischen Gesellschaftsstrukturen vor Augen führen. 

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ocalanDie Kurdische Frage ist eines der gravierendsten gesellschaftlichen Probleme des Nahen und Mittleren Ostens. Sie hält die Gesellschaften Syriens, Iraks, Irans und vor allem der Türkei über die Grenzen der bestehenden Nationalstaaten hinweg in Atem. Die kurdische Identität ist nach wie vor nicht akzeptiert, sodass KurdInnen ihre kulturellen und politischen Rechte vorenthalten werden. In der Vergangenheit wurde die kurdische Identität vollständig verleugnet und verboten.

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10868254 829172050459371 6796869955544933026 nAm 7. Februar 2015 findet die Demonstration gegen die 51. NATO-Sicherheitskonferenz in München statt, die am selben Wochenende im Hotel „Bayerischer Hof" der Landeshauptstadt ausgerichtet wird. Ein breites Bündnis aus antimilitaristischen, antikapitalistischen und antifaschistischen Organisationen veranstaltet anlässlich der SIKO eine Demo unter dem Motto „Kein Frieden mit der NATO".

Die Sicherheitskonferenz ist eine jährlich stattfindende Plattform, auf der unter dem Deckmantel der Diskussion über die „Schaffung von weltweiter Sicherheit", die Kriegspolitik der NATO sowie ihre wirtschaftlichen und militärischen Interventionen legitimiert werden. StaatspolitikerInnen aus aller Welt und VertreterInnen von Rüstungskonzernen bilden eine informelle Austauschplattform.

 

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yxklogo white-background 3Als am 15. September der IS (Islamischer Staat) einen Vernichtungsangriff auf den Kanton Kobane startete, gelang er zuletzt durch die Unterstützung der Türkei, bis in weite Teile des Stadtzentrums. 200000 Menschen flohen aus der Stadt. Erdogan ließ keine Gelegenheit ungenutzt, die Verteidigung Kobanês als gescheitert zu erklären. "Kobane ist gefallen, Kobane wird fallen...", waren seine Worte. Auch aus den USA kamen Töne, die den Fall Kobanês vorhersehen wollten. Alle waren darauf fixiert, Kobane als "vernichtet" abzustempeln und den IS als "unbesiegbar" darzustellen.

 

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yxklogo white-background 2Die Kurdische Jugendbewegung in Europa beginnt ab dem 17. Januar eine Kampagne mit dem Motto "LEBE NICHT DEN KAPITALISMUS - LASS DEN KAPITALISMUS NICHT LEBEN!". Das Ziel dieser Kampagne ist es die Organisierung von Selbstverwaltungsstrukturen der Jugend in Europa zu stärken und den Fokus auf den Anti-Kapitalistischen Kampf hier zu setzen. Mit dieser Kampagne sollen die Jugendlichen hinterfragen, welchen Einfluss der Kapitalismus auf ihr Leben hat und Ansätze entwickeln, ein freies Leben mit ihrer eigenen Kraft aufzubauen. Als YXK werden auch wir uns als studierende Jugend an dieser Kampagne beteiligen.

 

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yxklogo white-background 3Am 9. Januar 2013 wurden Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez im Kurdistan Informationszentrum in Paris heimtückisch ermordet. Der Tathergang zeigt, dass die Morde geplant und professionell ausgeführt wurden, was den Rückschluss nahe legt, dass dies ein politischer Anschlag auf die kurdische Gemeinschaft in der Diaspora und ihre Aktivitäten in Europa war. Auch zwei Jahre nach der Tat, wurde dieses grausame Verbrechen nicht aufgeklärt.

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