Stellungnahme: Massaker in Cizîr

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Massaker in Cizîr

Seit August 2015 sind das kurdische Volk und jegliche linke oppositionelle Bewegung der Kriminalisierung seitens des türkischen Staates ausgeliefert. Nicht nur in Form von Medienzensur oder Verhaftungen, sondern auch in Form von Mord, systematischen Belagerungen von Städten und Massaker gegen die Zivilbevölkerung.

Bei einer Operation der türkischen Armee am Abend des 07.02.16 sollen in Cizîr (türk. Cizre) mindestens 60 Personen getötet worden sein. Dies berichtet unter anderem der regierungsnahe TV-Sender TRT. Neuesten Meldungen zufolge wurden Chemiewaffen durch türkische Streitkräfte eingesetzt. Seit dem 22. Januar wurden diese Menschen in dem Keller eines Gebäudes verwundet gefangen gehalten. Das türkische Militär verweigerte den ÄrztInnen und Hilfskräften den Zugang in den Keller. Das Massaker in Cizîr ist nicht der erste Angriff gegen die kurdische Zivilbevölkerung. Öffentliche Hinrichtungen, Artilleriebeschuss auf Familienhäuser, über 50 Ausgangssperren und über 260 Tote in den letzten Monaten!

Flyer-Aktion im Raum NRW

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Um die Bevölkerung in Europa für die derzeit besonders dramatische Lage in Nordkurdistan zu sensibilieren, führt die YXK derzeit eine große Flyer-Aktion im Raum NRW durch. Ziel ist es vor Allem, die Öffentlichkeit über die verbrecherische Politik der AKP-Regierung aufzuklären und auch über die Untersützung dieser durch die EU aufmerksam zu machen.

EIN PAKT MIT DEM DIKTATOR

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"HDP ye verirsen böyle olur" - "Das habt ihr davon, wenn ihr die HDP wählt..!" (Zitat von türkischen Soldaten an den Wänden in Kurdistan)
Über 260 Tote, Mind. 52 Ausgangssperren seit August 2015, 250.000 Binnenflüchtlinge, Über 1.200.000 betroffene Zivilist*innen. 

Hungerstreik in Berlin

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[In english below...]


Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf!

Die kurdische Freiheitsbewegung hat seit 2013 einen ernsthaften Friedensdialog mit dem türkischen Staat begonnen. Direkte Gespräche zwischen Abdullah Öcalan und hohen türkischen Staatsvertreter_innen, einseitige Waffenstillstände der Guerilla, der Aufbau basisdemokratischer Selbstverwaltungsstrukturen in der Osttürkei und die parlamentarische Demokratieoffensive der HDP waren die wichtigsten Maßnahmen für eine Lösung der Demokratiedefizite der Türkei. Seit einem halben Jahr reagiert der türkische Staat darauf ganz offen mit Krieg. Seitdem wurden tausende politische Aktivist_innen verhaftet, die Pressefreiheit massiv eingeschränkt, über 50 Ausgangssperren in kurdischen Städten verhängt und ca. 300 Zivilist_innen von türkischen „Sicherheitskräften“ ermordet.