Dienstag, 06. Dezember 2016

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Was ist Ciwanên Azad? Xwebûn û Xweparastin
1. JXK Reader
Sammlung der Gewinnerwerke
Leseproben: Ronahî #44
DITIB - Die Marionetten Erdogans?

Agiert der türkische Geheimdienst MIT auch an deutschen Universitäten?

Als Verband der Studierenden aus Kurdistan - YXK und der Studierenden Frauen aus Kurdistan - JXK haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, angesichts der  praktizierten Unterdrückungs- und Assimilationspolitik gegen die Kurd*innen in allen vier besetzten Teilen Kurdistans, uns zu organisieren. Wir sind bestrebt mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit ein Verständnis über die kurdische Frage zu ermöglichen und somit über demokratische Wege in Europa einen Beitrag zur Lösung der kurdischen Frage zu leisten. Dafür arbeiten wir kontinuierlich seit 1991. Für das Wintersemester 16/17 haben wir diesbezüglich auch mehrere Aktivitätenfelder festgelegt, unter anderem ist das Aufklärungsarbeit über die Strukturen des türkischen Staates in der BRD.

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Stellungnahme zur Einladung der ehemaligen AKP Ministerin und YÖK Mitglieds Beril Dedeoğlu als Rednerin an der Humboldtuniversität Berlin

Beril Dedeoğlu Teilnehmerin der Panelldiskussion “Die Zukunft der Turkish Studies – Zwischen internationaler Kooperation und Ausnahmezustand” an der HU-Berlin war von September bis November 2015 Europaministerin der AKP-Regierung in der Türkei. Während sie schon 2014 mit ihren Äußerungen zur Minenkatastrophe von Soma mit 301 Toten aufgefallen ist, war es auch während ihrer Amtsperiode als Ministerin, als im Oktober 2015 der Anschlag auf die Friedensdemonstration der Gewerkschaften und HDP in Ankara mit 103 Toten verübt wurde. Dedeoğlu äußerte sich dazu einige Stunden nach der Explosion. Ohne jeglichen Beweis zu liefern beschuldigte sie die PKK den Anschlag verübt zu haben. Wie sich herausstellte war dieser Angriff auf Linke, Demokraten und Friedensaktivisten unter den zugedrückten Augen der türkischen Sicherheitskräfte, vom IS verübt worden. Eine Revision ihrer Aussagen lässt bis heute auf sich warten. Brisant ist auch die Mitgliedschaft Dedeoğlus im YÖK (Hochschulrat), welcher für die Einschränkung der akademischen Freiheit an den türkischen Universitäten verantwortlich ist. Unter ihrer Mitverantwortung wurden hunderte wenn nicht tausende Studenten und Akademiker entlassen, vor Gericht gestellt, verhaftet und bedroht. All dies läßt uns Wundern, wieso gerade eine Antidemokratin wie Dedeoğlu an der Humboldt- Universität (!) sprechen darf.

Wir als Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) empfinden ihre Einladung als Affront gegenüber tausenden Akademikern und Studierenden in der Türkei, die die Konsequenzen der Handlungen Dedeoğlus und ihresgleichen im YÖK zu tragen haben. Wir empfinden es als Affront gegenüber den Studierenden der Humboldt-Universität eine Unterdrückerin der akademischen Freiheit an ihrer Universität als Rednerin zu haben. Wir verurteilen die Einladung der ehemaligen AKP Ministerin und YÖK Mitglieds Beril Dedeoğlu und rufen zum Protest auf.

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[Stellungnahme] AStA Uni Kassel: Universität Kassel will studentische Veranstaltung verbieten!

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Kassel. 02.12.2016:
Am 06.12.2016 soll in den Räumen der Universität Kassel eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“ stattfinden. Die Universitätsleitung möchte diese Veranstaltung kurzfristig absagen, unter dem Vorwand, dass kein direkter Bezug zur Hochschule bestehen würde. Veranstaltungen zu ähnlichen Themen waren bisher noch nicht durch solche Verbote betroffen. Der allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Kassel tritt als Unterstützer der Veranstaltung auf.

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Veranstaltung „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“ von Hochschule unter Androhung polizeilicher Räumung unterbunden

 Am 17.11.16  wollte der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK; unter

Anderem eine autonome studentische Arbeitsgruppe an der HSB) in der Hochschule die Infoveranstaltung „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“ ausrichten.In der Vergangenheit ist uns in unterschiedlichen Kontexten aufgefallen, dass Konflikte aus der Thematik der Veranstaltung auch unter den Studierenden an Relevanz gewinnen. Um einen Rahmen zum Austausch und zur Information zu bieten,haben wir uns als AStA entschieden, den Veranstalter (ein Studierender der HSB) zu unterstützen.

Einen Tag vor der Veranstaltung wurde der Veranstalter von dem Studiendekan der Fakultät 3 aus einer Vorlesung geholt. Ihm wurde mitgeteilt, dass die Polizei sich bei der Hochschule aufgrund von Bedenken über die Veranstaltung gemeldet habe und er wurde zu einem Telefon gebeten, an dem er mit der Polizei sprechen sollte. Zum Ende des Gesprächs zwischen der Polizei und dem Veranstalter, in dessen Verlauf der Polizei der grobe Inhalt und der Zweck der Veranstaltung erklärt wurde, teilte der Polizist mit, dass er keine Bedenken bezüglich der Veranstaltung habe.

Diese Position der Polizei wurde auch dem Studiendekan der Fakultät 3 geschildert. Der Studiendekan fing daraufhin an, zu bemängeln, dass kein Logo des AStA auf dem Flyer zur Veranstaltung sei und dass das Logo des Verbands der Studierenden aus Kurdistan nicht deutlich genug erkennbar sei. Mit dieser Begründung wurde der Veranstalter darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Veranstaltung nicht in dem von ihm dafür reservierten Raum stattfinden dürfe und ihm dementsprechend auch nicht der Schlüssel ausgehändigt werden würde.

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